News zur Corona-Epidemie

Stand - 21. Oktober 2020:

 

Überbrückungshilfe II

 

Liebe Mandanten,

 

die Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab dem 21. Oktober 2020 gestellt werden.

 

Die sogenannte Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020.

 

Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

 

Auch die Anträge für die Überbrückungshilfe II können nur von einem „prüfenden Dritten“ gestellt werden. Dazu zählen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer und Rechtsanwälte.

 

Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen wiederum über die Bewilligungsstellen der Bundesländer.

 

Die Überbrückungshilfe II steht für Unternehmen aus allen Branchen offen. Folgende Änderungen wurden am Programm vorgenommen:

  1. Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  2. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.
  3. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet
    • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
    • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).
  4. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
  5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

[Quelle: BMWi 21.10.2020] 

 

Nachzulesen auch auf der Seite des BMWi:

 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201021-altmaier-wir-lassen-unsere-unternehmen-in-der-krise-nicht-allein.html

 

Ihr Steuerbüro Marina Scharf 

 


Stand - 21. Oktober 2020:

 

Liebe Mandanten,

 

Die Überbrückungshilfe I geht in die Verlängerung

 

 

- Ende der Antragsfrist für die Überbrückungshilfe I am 9. Oktober. [Quelle: ILB 03.010.2020]

 

- Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab dem 21. Oktober 2020 gestellt werden. Wichtig: Anträge für die Überbrückungshilfe I (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für Überbrückungshilfe I zu stellen.  [Quelle: ILB 03.010.2020, BMWi 21.10.2020]

  

Nachzulesen auch auf der Seite der ILB:

 

https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/corona-ueberbrueckungshilfe/

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

  

Ihr Steuerbüro Marina Scharf 

 


Stand - 21. Oktober 2020:

 

Beispiel zur Rechnungslegung ab 01.07.2020 unter Berücksichtigung vorheriger Anzahlungsrechnungen

 

 

Anzahlungsrechnung bis 30.06.2020

 

Anzahlung netto                      5.000,00 Euro

 

zzgl. 19 % Umsatzsteuer             950,00 Euro

 

zu entrichtende Anzahlung     5.950,00 Euro

 

 

Schlussrechnung ab 01.07.2020 bis 31.12.2020

 

Kaufpreis netto                                                           20.000,00 Euro

 

zzgl. 16 % Umsatzsteuer                                               3.200,00 Euro

 

Kaufpreis brutto                                                          23.200,00 Euro

 

abzüglich Anzahlung netto      - 5.000,00 Euro

 

zzgl. 19% Umsatzsteuer             - 950,00 Euro                                              

 

gesamte Anzahlung                - 5.950,00 Euro           - 5.950,00 Euro

 

 

verbleibende Restzahlung                                          17.250,00 Euro

 


Stand - 09. Juli 2020:

 

Liebe Mandanten,

 

ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen für die Monate Juni bis August 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe für ihre Existenzsicherung (Corona-Überbrückungshilfe) erhalten.

 

Ihren Antrag können Sie nur über einen Steuerberater, einen Wirtschaftsprüfer oder einen vereidigten Buchprüfer stellen.

 

Weitere Informationen zur Antragsstellung für dieses Programm erhalten Sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html 

 

Fördernehmer:

Unternehmen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. [Quelle: ILB 09.07.2020]

 

Was wird gefördert?

Anteiliger finanzieller Ausgleich für monatlich anfallende betriebliche Fixkosten in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße und der Höhe der Umsatzeinbußen in den Monaten Juni bis August 2020. [Quelle: ILB 09.07.2020]

 

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mögliche Umsatzeinbußen und Lebenshaltungskosten. [Quelle: ILB 09.07.2020]

 

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB):

 

https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/corona-ueberbrueckungshilfe/

 

 

Ihr Steuerbüro Marina Scharf 

 


Stand - 25. Juni 2020:

 

Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket vom 03. Juni 2020

 

Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16  % bzw. von 7 % auf 5 % für die Zeit vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020.

 

Auf was müssen Sie achten?!

 

Wie müssen Sie Ihre Rechnungen schreiben:

 

Soweit Leistungen an Unternehmer ausgeführt werden, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, ist es grundsätzlich unerheblich, ob die Leistungen vor oder nach den jeweiligen Steuersatzänderungen ausgeführt werden.

 

In jedem Fall ist aber bei Ausstellung der Rechnung von entscheidender Bedeutung und somit

 

 

Wichtigster Punkt, auf den Sie in jedem Fall achten müssen:

 

Wann wurde die Leistung ausgeführt?

 

 

Neben der tatsächlich (endgültig) ausgeführten Leistung führt auch eine abgeschlossene Teilleistungzur endgültigen Entstehung einer Umsatzsteuer. Die Vereinnahmung von Anzahlungen oder Vorauszahlungen für die endgültige Entstehung der Umsatzsteuer ist hingegen ohne Bedeutung.

 

Grundsätzlich wird gelten:

 

  1. Regelsteuersatz (§ 12 Abs. 1 UStG): Für alle bis zum 30.06.2020 ausgeführten Umsätze gilt der Regelsteuersatz von 19 %; für alle in der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 ausgeführten Leistungen gilt ein Regelsteuersatz von 16 % und ab dem 01.01.2021 soll dann wieder der (alte) Regelsteuersatz von 19 % gelten.
  1. Ermäßigter Steuersatz: Für alle bis zum 30.06.2020 ausgeführten Umsätze gilt in den in § 12 Abs. 2 UStG aufgeführten Sonderfällen der ermäßigte Steuersatz von 7 %; für alle in der Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 ausgeführten Leistungen gilt ein ermäßigter Steuersatz von 5 % und ab dem 01.01.2021 soll dann wieder der (alte) ermäßigte Steuersatz von 7 % gelten.

Weitere Informationen unter:

 

https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/absenkung-des-mehrwertsteuersatzes-2020-probleme-in-der-praxis_168_517790.html

 

Link zur Bundesregierung:

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de

 

Ihr Steuerbüro Marina Scharf

 


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»Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig.«

Baron Amschel Mayer Rothschild (1773-1855)

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